FC Osterstedt – SV Langwedel 5:1 (3:1)

FCO, FCO...

    

Die Liga bereitete ihren treuen Fans einen schönen Freitagabend und schlug den SV Langwedel mit 5:1 Toren. Kaltes Bier, leckere Bratwurst, Flutlichtspiel und 5 Tore der eigenen Mannschaft. Fußballherz, was willst Du mehr? Die Fans dankten es ihrer Mannschaft mit FCO, FCO – Sprechchören.

    

Das eindeutige Ergebnis täuscht aber ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg. Die Gäste aus Langwedel waren in der Anfangsphase die klar bessere Mannschaft und bestürmten im Minutentakt das Gehäuse von Michel Jessen. Bereits in der 5. Spielminute die frühe und verdiente Führung der Gäste. Ein hoher Ball aus dem linken Halbfeld fliegt über unsere gesamte Abwehr hinweg und SVL-Torjäger Mirko Hagenmüller haut die Kugel volley zur 1:0 Führung der Gäste in die Maschen. Wer nun dachte, dass dieses frühe Gegentor ein „Hallo wach – Effekt“ mit sich bringen würde, sah sich getäuscht. Es stürmten weiter nur die Gäste. Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit im Mittelfeld bekamen wir die ersten zwanzig Minuten nicht so richtig Zugriff zum gegnerischen Spiel. Froh mussten wir sein, dass unsere Gäste fahrlässig mit ihren Torchancen umgegangen sind. Ab der 20.Spielminute kamen wir aber immer besser ins Match. Unsere Jungs erhöhten die Laufarbeit und die Zweikämpfe wurden nun auch mehr und mehr gewonnen. Unser „Sturmtank“ Lars Breiholz war es dann, der mit einem Lothar Emmerich – Gedächtnistor dieses Match drehen konnte. An der linken Außenlinie tanzte er mehrere Gegenspieler aus und nagelte das Spielgerät dann in die lange Ecke. Ein Weltklasse – Tor und das 1:1 in der 25.Spielminute. Nur 2 Minuten später bekamen wir einen Foul -Elfmeter zugesprochen, den unser Keeper Michel Jessen eiskalt zum 2:1 verwandelte. Mittlerweile waren wir richtig gut im Spiel und ließen die Gäste nicht mehr so zur Entfaltung kommen, wie noch in den Anfangsminuten. Glück hatten wir dann allerdings in der 35.Spielminute. Ein Foul – Elfmeter für die Gäste strich knapp am rechten Torpfosten vorbei, unser Elfer – Killer Michel Jessen hatte aber auch die Ecke geahnt und hätte die Kugel sicherlich gehalten. Unser Captain Sergej Mai krönte seine bärenstarke Leistung dann in der 42.Spielminute mit dem 3:1 Führungstreffer, mit dem es dann auch in die Pause ging. Fazit zur Halbzeit: Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir uns Stück für Stück zurück ins Spiel gebissen mit großer Willenskraft.

    

In der zweiten Spielhälfte sollte lange Zeit nichts mehr passieren. Wir standen recht sicher, verwalteten die Führung und ließen so gut wie nichts mehr zu. Im Gegenzug waren wir mit unseren Kontern immer saugefährlich. Florian Thams(85.Spielminute) und wieder Lars Breiholz(88.Spielminute) mit seinem schon fünften Saisontreffer, machten den 5:1 Endstand perfekt. Fazit zu Spielende: Ein verdienter, wenn auch zu hoch ausgefallener Sieg.

    

Nach dem Spiel konnten dann die Feierlichkeiten beginnen. Tobias Reimers wurde mit einem großen Pokal geehrt. Er wurde von seinen Mitspielern zum Spieler der Saison 2017/2018 gewählt. Tobias, herzlichen Glückwunsch dazu und mach weiter so! Ein treuer und zufriedener Fan spendete für die Truppe dann noch eine Kiste, die aufgrund der erhöhten Laufbereitschaft im Spiel, auch schnell entleert wurde. Die After – Show – Party konnte beginnen.

   

Michel Jessen, Sven Ole Rönnfeld, Alexander Otho, Helge Gloe, Nils Pahl, Tobias Reimers, Florian Thams, Lasse Kühl, Sergej Mai, Jan-Erik Ploog(52.Dennis Pahl), Lars Breiholz.

  

Ersatzbank: Bent-Ayke Thun, Nico Holst

Betreuer: Michael Schwager

Ligaobmann: Lars Bahnsen

Trainer: Dieter Stuhr

 

Schiedsrichter: Peter Roch(MTSV Hohenwestedt). Beide Mannschaften machten es ihm sehr einfach, gaben sogar selbst zu, wenn jemand als letztes am Ball war und der Schiedsrichter bei seiner Entscheidung mal wieder daneben lag. Wir müssen wirklich froh sein, dass wir überhaupt immer noch Schiedsrichter haben, aber auch die haben sich vernünftig und sportlich gegenüber den Akteuren zu benehmen. In diesem Spiel war der Schiedsrichter der mit riesigem Abstand schwächste Akteur auf dem Platz. Nur der Besonnenheit sämtlicher Beteiligten ist es zu verdanken, dass dieses überaus faire Spiel nicht eskalierte.

  

Foto: 

"Kampfschwein" Lasse Kühl machte auf seiner Seite ein Riesenspiel und sorgte mit dafür, dass wir das gegnerische Mittelfeld in den Griff bekamen.